Sexualität im biologischen Sinne
Sexualität ist im bio-logischen Sinn die Gege-benheit von zwei Fort-pflanz-ungstypen derselben Art mit einem zuge-hörigen des anderen Geschlechts, die zu einer Fortplanzung fähig sind. Im weiteren Sinn ist die Sexualität eine Gesamtheit der Lebensäußerungen, Empfindungen, Verhaltensweisen und Interaktionen in Bezug auf das Geschlecht. Sexualität wird in vielen Kulturen als ein Ausdruck von Liebe zweier Personen verstanden.
Die Sexualität hat sich vor etwa 600 Millionen Jahren etabliert. Anfangs konnten sich Lebenwesen nur durch Zellteilung fortpflanzen, was ausschließlich nur zu identischen Nachkommen führte. Bei vielen Einzellern bestand der sexuelle Akt nur aus einer Verschmelzung der Individuen, wie zum Beispiel dem Pantoffeltierchen, bei dem das Genom ausgetauscht wurde. Auch einige Bakterien waren in der Lage Teile ihres Genoms auf ein anderes zu übertragen, was meistens durch eine Zellteilung gelang. Bei höher entwickelten Eukaryoten wie Pflanzen, Pilzen und Tiere war die Trennung in Geschlechtertypen ein Übergang zur geschlechtlichen Fortpflanzung durch den Austausch eines Genoms und bei der Befruchtung einer Keimzelle.
Im Verlauf der Stammesgeschichte fand der Verlauf in eine Verlagerung der verschiedenen Phasen im Generationswechsel statt.
Ein nächster Schritt war die Entwicklung durch Hormone gesteuerten Systems.